Archiv von 'März, 2014'

Nation – Ausgrenzung – Krise

Nation – Ausgrenzung – Krise

Dieses Buch stellt die Formen und Auswirkungen von ausgrenzendem und nationalistischem Denken im Kontext der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise in Europa dar.
nation-ausgrenzung-krise-206x300Mit Beiträgen von:
Moritz Altenried, Umberto Bettarini, Christoph Butterwegge, Alessandro Capelli, Anna Curcio, Frank Eckardt, Patrick Eser, Sebastian Friedrich, Bernd Kasparek, Anika Kozicki, Sara Madjlessi-Roudi, Maria Markantonatou, Sibille Merz, Davide Schmid, Ingo Schmidt, Patrick Schreiner, Mariana Schütt, Savaş Taş, Vassilis Tsianos, Torben Villwock, Ute Weinmann u.a.
Die Herausgeber
Sebastian Friedrich, Publizist und Aktivist aus Berlin. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören soziale Ungleichheit, Rassismus, soziale Bewegungen, Medienkritik und Diskurstheorie. Patrick Schreiner, Gewerkschafter und Publizist aus Hannover. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören Finanz- und Wirtschaftspolitik, Verteilung, Nationalismustheorie und Diskurstheorie.
Ausgrenzendes Denken und nationalistisches Denken stehen in einem engen wechselseitigen Zusammenhang mit Kapitalismus und Neoliberalismus. Die mittlerweile schon Jahre andauernde Finanz- und Wirtschaftskrise macht dies einmal mehr und in aller Brutalität deutlich: Als „Schuldige“ an der Krise werden immer die „Anderen“ identifiziert – sie werden als „faul“, als „unfähig“ oder als „Last“ beschimpft. Seien es soziale Gruppen innerhalb der europäischen Staaten (wie etwa Migrant_innen, Transferleistungsempfänger*innen oder Niedriglöhner*innen) oder seien es gleich ganze Länder (wie etwa die südeuropäischen) – die nationalistische und ausgrenzende Unterscheidung zwischen einem guten „Wir“ und einem schlechten „Sie“ ist längst zu einem festen Bestandteil der Diskussionen in Medien und Politik geworden. Der Sammelband „Nation – Ausgrenzung – Krise“ fragt nach den Formen und den Auswirkungen dieses ausgrenzenden und nationalistischen Denkens in Europa.

Sebastian Friedrich / Patrick Schreiner (Hg.)
Nation – Ausgrenzung – Krise / Kritische Perspektiven auf Europa / farbig, Broschur, 142×205 mm / 240 Seiten / ISBN 978-3-942885-36-2

„39. armutssitzung von unten“

Montag, 28. April 2014, 19.00 Uhr
uni von unten – lehren und lernen – lernen und lehren

 

LISTE13-2Einladung der Liste13 gegen Armut und Ausgrenzung, Basel,
zur 39. „armutssitzung von unten“

Diskussion, Austausch und Projekte von Armutsbetroffenen für Armutsbetroffene, Armutsgefährdete, Working poor, MigrantInnen, Einheimische, Asylsuchende, von Altersarmut Betroffene, IV-RentnerInnen, SozialhilfeempfängerInnen, Erwerbslose, Obdachlose…
Die Sitzungen werden in Eigenregie (Selbstverwaltung) der Armutsbetroffenen ohne Begleitung oder Coaching irgendwelcher Art organisiert und verwaltet. Chantal Magnin, Dr. rer. soc., Mitarbeiterin am Institut für Sozialforschung in Frankfurt am Main, Dozentin an der Hochschule Luzern Wirtschaft und Mitinhaberin des Büros für Sozioanalyse übernahm das Matronat. Peter Streckeisen, Dr. phil., Studium der Politikwissenschaften und Soziologie in Lausanne und Zürich, erster Assistent, Institut für Soziologie, Basel, das Patronat.

Themen:
Altersarmut, Armut allgemein, Arbeitsrechte, Armutsgefährdung, Ausgrenzung, Ausbeutung, Erwerbslosigkeit.
1. Arbeitsmarkt, 2. Arbeitsmarkt.
Arbeit auf Abruf, prekäre Jobs.
Soziale Rechte. Mindestlohn.
Migration.
Neue Konzepte.
Soziale Rechte, Menschenrechte. Demokratie. Rechtslosigkeit. Migration. Asyl. Sans Papiers. Working poor.
(www.liste13.ch)

swisslos

Die uni von unten wird durch swisslos-Fonds Basel-Stadt unterstützt.

Rassismus in Bewegung

Samstag, 26. April 2014, 19.00 Uhr
in der uni von unten

nation-ausgrenzung-krise-206x300Rassismus in Bewegung

Vortrag von Sebastian Friedrich, Berlin, Mitarbeiter beim Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung, Redakteur bei kritisch-lesen.de und Mitherausgeber des Buches „Nation, Ausgrenzung, Krise. Kritische Perspektiven auf Europa“ (Verlag edition assemblage, 2013)

In Zeiten der in Europa grassierenden Krise wird einmal mehr deutlich, dass Nationalismus, Rassismus und Ausgrenzung vom Kapitalismus nicht zu trennen sind. Vielfach thematisiert wurde das am Beispiel Griechenlands, wo die extreme Rechte im Zuge der Krise klar im Aufwind ist. Europaweit dürfte das gesamte rechte Spektrum aus der aktuellen Finanzkrise gestärkt hervorgehen. Und auch in Deutschland schickt sich mit der AfD eine rechte Wahlalternative an, sich in der Parteienlandschaft zu etablieren. Nicht zuletzt aktuelle Debatten um die sogenannte „Armutsmigration“ zeigen allerdings, dass Nationalismus, Rassismus und Ausgrenzung nicht auf die extreme Rechte zu beschränken, sondern wesentlich in weiten Teilen der „Mitte“ verankert sind. Im Vortrag geht es anhand einer Analyse des deutschen Krisendiskurses um den Zusammenhang von Kapitalismus, Nationalismus, Rassismus und Krise. Wir diskutieren im Anschluss, mittels welcher Rassismus- und Krisenverständnisse wir die politische Situation in der Schweiz nach der Annahme der SVP-Einwanderungsinitiative besser verstehen können und welche antirassistischen und emanzipatorischen politischen Perspektiven nun verfolgt werden sollten.
(http://www.annotazioni.de/nation-ausgrenzung-krise)

Weitere Tourstationen:
Sonntag, 27.4.2014, 19:00 Uhr
Autonome Schule Zureich, Badenerstrasse 8, Zureich

Montag, 28.4.2014, 19:00 Uhr
1. OG. im Gasthof zum Widder, Metzggasse 9, Winterthur

Sind Sie sicher, dass Sie nichts zu verstecken haben?

Montag, 14. April 2014, 19.00 Uhr
uni von unten – lehren und lernen – lernen und lehren

InternetIVDatenschutz & Co. Skandale und Überwachung!
Wer kontrolliert wen und wer kontrolliert den wen oder den/die Überwacher?
Ich habe nichts zu verstecken. Sind Sie sich sicher, dass Sie nichts zu verstecken haben?
Die Vernetzung der Informationen ist unbegrenzt.

Vortrag und Präsentation *Sven Röhler und *Christoph Ditzler.
Danach Diskussion und Erfahrungsaustausch.


*Sven Röhler ist Informatiker, zuständig im Planet13 für IT & Netzwerk.
*Christoph Ditzler, Projektleiter, Planet13 und EDV-Kurse-Gebender.

swisslos

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„I would prefer not to…“

Montag, 7. April 2014, 19.00 Uhr
uni von unten – lehren und lernen – lernen und lehren


„I would prefer not to…“ – Mit «Bartleby-Politik» den Kapitalismus überwinden?

Vortrag von Dr. phil. Johannes Gruber*

„Pseudo-Aktivität“ nennt Adorno ein politisches Engagement, das die gesellschaftlichen Macht- und Herrschaftsverhältnisse kritisiert, deren Akteure sich aber gut mit diesen arrangieren können und so zu deren Fortbestand beitragen.
Wer die Ordnung des gegenwärtigen Kapitalismus ernsthaft erschüttern will, muss auch, wie es Slavoj Žižek nennt, „mit der libidinösen Besetzung der Macht durch das Subjekt“ brechen. Der Angestellte „Bartleby“, Protagonist einer Erzählung Hermann Melvilles aus dem 19. Jahrhundert, dient in der Politischen Theorie als Muster für diesen Bruch. Konsequent verweigert er die Arbeit in einer Anwaltkanzlei der New Yorker Wall Street mit den Worten „I would prefer not to…“ und unterminiert damit die Alltagsrituale und Praktiken, die der Macht zugrunde liegen. Was können wir von Bartleby für unsere politische Arbeit heute lernen?

Referent
Dr. phil . Johannes Gruber, Lehrbeauftragter für Politische Soziologie an der Universität St. Gallen. Gewerkschaftsarbeit in den Bereichen Bildung und Migration. Unter anderem publizistisch tätig als Verantwortlicher für die Zeitschrift vpod bildungspolitik und Mitglied der Redaktion des „Widerspruch. Beiträge zu sozialistischer Politik“.


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Der Pelikan kommt!

Polit-Seminar: Der Pelikan kommt

„Wir leben in einer zerstörerischen Welt. Viele wissen es, aber es fällt schwer, die Dinge zu benennen, Kritik
zu formulieren, geschweige denn, sich etwas anderes vorzustellen und es sich zu erkämpfen.
Wir sind eine Gruppe von Menschen, die sich genau dies zum Ziel gesetzt haben und dazu ein öffentliches
Seminar organisieren. Unsere Idee ist es, aus unserer antikapitalistischen und herrschaftskritischen
Perspektive eine theoretische Einführung in eine Gesellschaftsanalyse zu machen: in dem wir beim
Grossen ansetzen, dem Erfassen des heutigen (krisenhaften) Zustandes der Welt, und uns zum
Kleinen, unserer täglich gelebten Normalität, hinbewegen.“

Kontakt: derpelikankommt(at)riseup.net

Dezember-Programm Planet13

 

Info-Flyer

Dezember-Programm Planet13

 

Programm

 

Mit 50 gefeuert – nie mehr Arbeit?

Der (Dienstag-)Club von SF DRS am 16. Juni 2009 hatte als Thema:

Mit 50 gefeuert – nie mehr Arbeit?
Zu den eingeladenen Gästen gehörte auch Christoph Ditzler, Projektleiter, Internetcafé Planet13.

Petition für ein soziales Existenzminimum

Petition für ein soziales Existenzminimum

Die Unterzeichnenden bitten den Grossen Rat auf die Kürzung der Sozialhilfe um 10 Prozent zu verzichten und ein soziales Existenzminimum zu garantieren.

Der Grosse Rat hat im September 2013 beschlossen, dass die heute schon knapp bemessene Hilfe für den Lebensunterhalt armutsbetroffener Menschen um 10% reduziert werden muss (Motion Studer). Diese Kürzung wird zur Folge haben, dass Sozialhilfeklient/innen viele ihrer grundlegenden Bedürfnisse nicht mehr decken können. Zu einem grossen Teil werden Kinder und Jugendliche betroffen sein, welche einen Drittel der Sozialhilfeklient/innen ausmachen. Eine Kürzung der Sozialhilfe gefährdet langfristig die soziale und berufliche Integration und verhindert ein menschenwürdiges Leben.

Die Petition kann von allen Personen unterschrieben werden, unabhängig von Alter, Stimmrecht oder Nationalität.

LinK Webseite:

Mindestlohn-Initiative

Mindestlohn-Initiative

Mindestlohninitiative: Die Abstimmung wir am 18. Mai 2014 sein!

Die Schweizer Stimmberechtigten entscheiden über die Mindestlohninitiative von Gewerkschaften und SP. Das Volksbegehren verlangt, dass jeder Arbeitnehmer mindestens 22 Franken pro Stunde verdient. Dies entspricht bei 12 Monatslöhnen
rund 4000 Franken im Monat. Ausnahmen gibt es bei Lernenden und speziellen Anstellungsverhältnissen. Damit stellen wir sicher, dass niemand mehr für einen unwürdigen Lohn arbeiten muss.

Zudem fordert die Initiative, dass Bund und Kantone die Festlegung von Mindestlöhnen in Gesamtarbeitsverträgen (GAV) fördern müssen, die einen gesetzlich vorgegebenen Mindestlohn garantieren.

Näheres: Webseite Mindestlohn-Initiative
und Webseite Lohnschutz