Streiks im Perlflussdelta –
Arbeiter_innenwiderstand in Chinas Weltmarktfabriken
von Hao Ren u.a.
Kurzvorstellung des Buches
In den Weltmarktfabriken Chinas, dem Zentrum der globalen Industrieproduktion, arbeiten Millionen von MigrantInnen. Sie wollen der ländlichen Armut entkommen und erhoffen sich in der Stadt ein besseres Leben. Dort finden sich viele in einer prekären Situation zwischen Fliessband und Wohnheim wieder – und leisten zunehmend Widerstand. Im Perlflussdelta, dem industriellen Zentrum Südchinas, dokumentierten und analysierten chinesische Aktivist_innen jahrelang die Streiks. Sie interviewten WanderarbeiterInnen, die an Streiks teilgenommen oder diese angeführt hatten, um die innere Dynamik, die Organisierungsformen und die eingesetzte Kampftaktik der Streiks zu verstehen.
Seit 2011 zirkuliert ihre Sammlung von Streikberichten und -analysen in China. Die Aktivist_innen wollen damit die Diskussion der Kampferfahrungen und die Selbstermächtigung der WanderarbeiterInnen voranbringen. Die deutsche Fassung des Buches gibt Leser_innen die Chance, die Streikerfahrungen in China mit ihrer eigenen Ausbeutungssituation und geeigneten Strategien des Widerstands in Beziehung zu setzen.
Im April 2014 in der Edition „kritik & utopie“ des Mandelbaum Verlags erschienen.
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Arbeitsfrei!
Eine Entdeckungsreise zu den Maschinen, die uns ersetzen.
Autoren: Constanze Kurz, Franz Rieger
Wie werden wir morgen arbeiten? Diese Frage bewegt immer mehr Menschen, und doch wissen wir viel zu wenig darüber, wie die Arbeitswelt heute und in Zukunft tatsächlich aussieht. Das archaischste und ursprünglichste aller Lebensmittel, unser Brot, kann als Paradebeispiel für Automatisierung gelten. Hier zeigen sich viele Mechanismen und Technologiewellen, die in anderen Branchen erst noch kommen werden. Von der industriellen Landwirtschaft über die Produktion der Landmaschinen, die Backfabriken bis zur durchdigitalisierten Lieferlogistik ¿ Menschen spielen dabei eine immer untergeordnetere Rolle. Wenn die Maschinerie läuft und den Takt vorgibt, sind sie nur noch Handlanger in Niedriglohnberufen. Welche Umbrüche und Verwerfungen kommen auf uns zu? Sind wir Menschen zwangsläufig die Verlierer in der Maschinenwelt, oder haben wir die Chance, neue, positive Lebensbedingungen zu gestalten?
285 Seiten / Gebunden / Deutsch / Verlag: Riemann /
ISBN-10: 3570501558 / ISBN-13: 9783570501559 / Fr. 25.90
Autoren-Porträt von Constanze Kurz, Frank Rieger
Constanze Kurz, Jahrgang 1974, ist Informatikerin und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Humboldt-Universität zu Berlin am Lehrstuhl Informatik in Bildung und Gesellschaft . Ihre Forschungsschwerpunkte sind Überwachungstechnologien wie die Vorratsdatenspeicherung, Ethik in der Informatik sowie Wahlcomputer. Sie ist Sprecherin des Chaos Computer Clubs und technische Sachverständige der Enquête-Kommission Internet und digitale Gesellschaft des Deutschen Bundestags.
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Montag, 16. Juni 2014, 19.00 Uhr
uni von unten – lehren und lernen – lernen und lehren
Lesung von Sylvia Frey Werlen
Von einer Erschöpfungszeit und was sich dabei tat.
Sylvia Frey Werlen ist Schriftstellerin und Inhaberin eine Verlages. Sie publizierte mehrere Bücher.
Link: KarpfenVerlag
Flyer der Lesung

Die uni von unten wird durch swisslos-Fonds Basel-Stadt unterstützt.
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Pfingstmontag, 9. Juni 2014
uni von unten – lehren und lernen – lernen und lehren
Pfingstmontag, 9. Juni 2014, 19.00 Uhr
Keine Veranstaltung.
Schöne Feiertage, wünschen wir allen.
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Montag, 2. Juni 2014, 19.00 Uhr
uni von unten – lehren und lernen – lernen und lehren
Vom helvetischen Flüchtling bis zu neuen Formen kolonialer Produktionsverhältnisse
in der Landwirtschaft – über die Aufwertung „unsichtbarer Arbeit“ und eine Aneignungsperspektive.
Viele Menschen machen sich hierzulande Gedanken um nachhaltigen Konsum – biologisch und lokal produzierte Lebensmittel sind gefragt. Perspektiven alternativer Gesellschaftlichkeiten, so eine Beobachtung oder gar Behauptung, reichen jedoch oft nicht über eine Konsumkritik hinaus. Andere belassen es gar beim Immergleichen im Sinne eines „durch Konsum ändert sich die Welt nicht“.
Die Liberalisierung der Landwirtschaft früher wie heute (aber) ist konstitutiv mit Abhängigkeitsbeziehungen geopolitischer „Randgebiete“ verbunden. Die globalen und lokalen Enteignungsgeschichten der Lebensmittelproduktion (z.B. land grabbing) sowie die (neu)kolonialen Beschäftigungsverhältnisse und die damit einhergehenden arbeitsrechtlichen und migrationspolitischen Regel- und Kontrollsysteme u.a. hierzulande, müssen aber sowohl auf der alltäglichen wie auch strukturellen Ebene kritisiert und angegangen werden. Doch was bedeutet dies für mich, dich und uns, die wir hier in Basel prekär und/oder widerständisch leben?
Eine Einladung zum gemeinsamen und gegenseitigen Verstehen, kritisch Diskutieren und Vernetzen.
Tina, schrieb ihre Masterarbeit zum benannten Thema und versucht mehr schlecht als recht eine Praxis ihrer Kritik zu entwickeln.

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