Die Abstiegsgesellschaft. Über das Aufbegehren in der regressiven Moderne.
Montag, 16. April 2018, 19.00 Uhr
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Die Abstiegsgesellschaft. Über das Aufbegehren in der regressiven Moderne.
Vortrag von Oliver Nachtwey
* Oliver Nachtwey, geboren 1975 forschte und lehrte an den Universitäten Jena, Trier, Darmstadt und Frankfurt am Main zu Arbeit, Ungleichheit, Protest und Demokratie.
Er ist derzeit Professor für Sozialstrukturanalyse an der Universität Basel.
Im März 2017 wurden er und sein Werk geehrt anlässlich der Preisverleihung der Friedrich Ebert Stiftung. Sein Buch wird als eine brillante Gegenwartsanalyse zu Recht bezeichnet.
Er erhielt den Hans-Matthöfer-Preis für Wirtschaftspublizistik.
Zum Buch:
Die Möglichkeit des sozialen Aufstiegs war eines der zentralen Versprechen der „alten“ BRD – und tatsächlich wurde es meistens eingelöst: Aus dem Käfer wurde ein Audi, aus Facharbeiterkindern Akademiker. Mittlerweile ist der gesellschaftliche Fahrstuhl stecken geblieben: Uniabschlüsse bedeuten nicht mehr automatisch Status und Sicherheit, Arbeitnehmer bekommen immer weniger ab vom grossen Kuchen. Oliver Nachtwey analysiert die Ursachen dieses Bruchs und befasst sich mit dem Konfliktpotenzial, das dadurch entsteht. Selbst, wenn Deutschland bislang relativ glimpflich durch die Krise gekommen sein mag, könnten auch in Deutschlang bald soziale Auseinandersetzungen auf die Gesellschaft zukommen, die heute bereits Südeuropa erschüttern.
Die Abstiegsgesellschaft.
Über das Aufbegehren
in der regressiven Moderne.
2016 Suhrkamp Verlag, Berlin 2016
ISBN 9783518126820






