Montag, 4. Februar 2019, 19.00 Uhr
Unser Bildungsangebot in unserer:
uni von unten – lernen und lehren – lehren und lernen
Das Pilotprojekt Enter aus Basel
Berufsabschluss für Erwachsene der Sozialhilfe Basel-Stadt
und Riehen (25 – 40 Jahre alt)
Präsentation des Projektes durch Silvan Surber*

Vorstellung des Projektes Enter:
– Zielgruppe von Enter
– unterschiedliche Bildungswege, die über Enter möglich sind
– Ablauf
– Anmeldeformalitäten
– erste Erkenntnisse
– Berichte über Personen, die das Programm aktuell besuchen
Enter ist eine Institution des Erziehungsdepartements Basel-Stadt. Abschluss 2003 seines Studiums als Sozialarbeiter und Absolvierung 2016 des Studiums zum Master of Arts in Sozialer Arbeit mit Schwerpunkt Sozialer Innovation an der Fachhochschule Nordwestschweiz.
*Über Silvan Surber: Bei Gap – Case Management Berufsbildung Teamleiter und Fachbereichsleiter Enter. Silvan Surber lebt zusammen mit seiner Frau und seinem 5 jährigen Sohn im Kleinbasel.
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Filmabend Freitag, 8. Februar 2019, 20.00 Uhr
Eintritt frei.
Der schwarze Freitag (Drama)

Regie: August Everding
Dauer: 77 Minuten
Sprache: D
DarstellerInnen: Curd Jürgens, Erik Ode, Paul Hofmann, u.a.
Im Jahr 1929 begann mit dem sogenannten „Schwarzen Freitag“, die Weltwirtschaftskrise.
Die Aktienkurse an den Börsen fielen ins Bodenlose. Und zunächst waren es die Börsenmakler, die ihre Arbeit verloren. Doch bald darauf rollte eine Entlassungswelle durch die Handelsunternehmen und Fabriken der Welt. So mussten die tätigen Arbeiter und Angestellten zusehen, wie ihre Arbeitsplätze verloren gingen. Insbesondere in Deutschland fühlten sich viele Menschen vom Staat im Stich gelassen. Wie konnte es zu diesem Fall der Aktienkurse und damit auch der Gesellschaft kommen? Dies ist die Frage, die dieser Film beantworten will.
Im Mittelpunkt des Filmgeschehens steht Richard Whitney, der Börsenmakler und Präsident der New Yorker Börse. Während dieser am Anfang des Filmes noch als strahlender Held auftritt, der noch am Vortag des Börsencrashs versucht, den Zusammenbruch durch Stützungskäufe aufzuhalten, so wird er am Ende doch als waghalsiger Spekulant und Krimineller entlarvt.
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Filmabend Freitag, 1. Februar 2019, 20.00 Uhr
Eintritt frei.

«Winna – Weg der Seelen» – Anderswelt Wallis (Dokumentarfilm)
Regie: Fabienne Mathier / Dauer: 79 Min. / Sprache: D
Winna Weg der Seelen» ist ein Film über ein Stück ursprüngliches, mysteriöses, faszinierendes Wallis, über Sagen und Mythen zum Thema Seelenwanderungen und über Menschen, die Verstorbenen begegnet sind. Dieses alte und verborgene Wissen gerät immer mehr in Vergessenheit.
Mit dem Film wurde ein wichtiges Zeitdokument geschaffen. Die alten Traditionen werden aufgespürt, es kommen Sagenerzähler und Sagensammler zu Wort. Wir wandern mit, an der Gratzugnacht am Aletschgletscher und begleiten Menschen mit Kontakten zum Jenseits.
«Die Filmemacherin Fabienne Mathier führt den Betrachter sachte an dieses mysteriöse und gleichzeitig faszinierende Thema heran.» Spuren Zeitschrift « eröffnet einen faszinierenden Blick in eine andere Welt herzerwärmend und mitunter sogar witzig.» (Radio SRF 3)
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Montag, 28. Januar 2019, 19.00 Uhr
Einladung der Liste13 gegen Armut und Ausgrenzung, Basel, zur „armutssitzung von unten“
Von Armutsbetroffenen für Armutsbetroffene, Armutsgefährdete, Working poor, Migrant_innen, Einheimische, Asylsuchende, von Altersarmut Betroffene, IV-Rentner_innen, Sozialhilfeempfänger_innen, Erwerbslose, Obdachlose…
Austausch, Informationen über Armut, Proteste, Bekämpfung der Armut.
Grundthemen:
• Abstimmungsresultate vom 25.11.2018
• Sozialhilfekürzungen in BL
• 4 x Ja Wohnen in Basel und seine Umsetzung
Allgemein:
Armut, Arbeitsrechte, Armutsgefährdung, Ausgrenzung, Ausbeutung, Ausschaffungsinitiative, Migration, Erwerbslosigkeit. 1. Arbeitsmarkt,
2. Arbeitsmarkt – Sozialfirmen.
Neue SKOS-Richtlinien, Soziale Rechte.
Die Ausschaffungsinitiative, der Wohlfahrtsstaat und der soziale Staat. Rechtslosigkeit. Migration.
Neue Konzepte.
Prekäre Arbeitsverhältnisse. (www.liste13.ch)
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Montag, 21. Januar 2019, 19.00 Uhr
Unser Bildungsangebot in unserer:
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Für den Markt auf den Markt
Vortrag von Johannes Gruber*
Eine zentrale Funktion unseres Bildungssystems ist es, Lebenschancen zu verteilen. Mit dessen steigender Ausdifferenzierung und der Entstehung eines lukrativen Bildungsmarktes erweitern sich zurzeit auf allen Stufen die Möglichkeiten, sich mittels Bildung von anderen abzugrenzen und so Vorteile für den Wettbewerb, um sozialen Aufstieg oder Statuserhalt. zu erlangen.
Bedroht hingegen sind Bildungsqualität und klassenübergreifende Integrationsfunktion der öffentlichen Schule.
*Johannes Gruber, Dr. phil. Johannes Gruber, Publizist und Soziologe
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Montag, 14. Januar 2019, 19.00 Uhr
Unser Bildungsangebot in unserer:
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Aus der Serie der uni von unten:
Armut entsteht, weil es zu wenig Umverteilung gibt.
Der Sozialstaat
*Vortrag von Peter Streckeisen
Vom Sozialstaat wird oft erwartet, dass er Geld zu Gunsten benachteiligter Gruppen umverteilt. Ist das aber in Wirklichkeit der Fall? Wenn wir z.B. in der Schweiz die einzelnen Einrichtungen der sozialen Sicherung anschauen, zeigt sich, dass deren Umverteilungswirkungen sehr unterschiedlich sind:
Manche verteilen nach unten um (z.B. die AHV), andere eher nach oben (z.B. die zweite Säule der Altersvorsorge), nochmals andere weisen keine eindeutigen Umverteilungswirkungen auf.
Woran liegt das? Und was könnte getan werden, um die benachteiligten Bevölkerungsgruppen in der Sozialpolitik besser zu unterstützen?
*Peter Streckeisen, Soziologe Universität Basel, Dozent ZHAW
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Montag, 7. Januar 2019, 19.00 Uhr
1. Dokumentarfilm: Wir kaufen uns die Welt
Regie: Andreas Schaffner / Dauer: 54 Min./ 2014
Zug und Genf gehören zu den wichtigsten Rohstoff-Handelsplätzen der Welt. «DOK» warf einen exklusiven Blick hinter die Kulissen dieser mächtigen und verschwiegenen Branche. Der Film zeigt, wie Rohstoffhändler vom Wirtschaftswachstum der letzten Jahre profitiert hatten. Wie sie global operieren und auch neuerdings in Entwicklungsländern Minengesellschaften und Ländereien kaufen.
Die Schweiz entwickelte sich in den letzten Jahren zur wichtigsten Drehscheibe im internationalen Rohstoffgeschäft. Über den Kanton Genf läuft rund ein Drittel des weltweiten Rohöl-Handels. Bei Agrarrohstoffen ist es rund die Hälfte. Im Kanton Zug ist die Firma Glencore Xstrata angesiedelt. Seit der Fusion im Mai 2013 das weltweit grösste Rohstoffunternehmen. Am Beispiel Kolumbiens zeigt der Film, dass der steigende Hunger nach Rohstoffen – von Kohle, Erdöl, Metallen, bis zu Weizen oder Soja – auch Verlierer produziert. Viele Rohstoffe werden in Entwicklungsländern gefördert, in denen es kaum demokratische Kontrollen gibt, und Korruption zum Alltag gehört. Die Forderung nach mehr Transparenz im Geschäft mit den Rohstoffen steht deshalb weit oben auf der Traktandenliste der Politik. Im Exklusiv-Interview nimmt der CEO der Rohstoff-Firma Glencore Xstrata Stellung gegenüber DOK. Er verteidigt den Rohstoffabbau in Entwicklungsländern und widerspricht Behauptungen, dass Glencore in diesen Ländern keine Steuern bezahle.
2. Dokumentarfilm: Afrika – der ausgeraubte Kontinent
Regie: Christoffer Gulbrandsen
Dauer: 52 Min./ 2012
Warum ist ein Land arm, obwohl es reich an Bodenschätzen ist? Dieser Frage widmet sich der Filmemacher Christoffer Gulbrandsen am Beispiel von Sambia und einem multinationalen Konzern. Sambia verfügt über die drittgrössten Kupfervorkommen der Welt, gehört jedoch zu den weltweit 20 ärmsten Ländern. Fast alle Kupferminen Sambias befinden sich in der Hand multinationaler Konzerne, die damit hohe Gewinne erwirtschaften aber nur wenig Steuern zahlen. Der Film dokumentiert die Geschäftspraktiken der Glencore International AG und schildert die Versuche des sambischen Vizepräsidenten Guy Scott, Glencore dazu zu bewegen, mehr Steuern in Sambia zu entrichten und den Umweltschutz in ihren Kupferminen zu verbessern.
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