Archiv von 'Juli, 2019'

Die Reise zum sichersten Ort der Erde

Filmabend Freitag, 23. August 2019, 20.00 Uhr
Eintritt frei.

Die Reise zum sichersten Ort der Erde (Dokumentarfilm)

Regie: Edgar Hagen CH 2013
Dauer: 100 Min. / Sprache: D

Der tödliche, hochradioaktive Atommüll aus jahrzehntelanger Nutzung der Atomenergie soll in Endlagern für hunderttausende von Jahren verwahrt werden. Dafür wird weltweit nach sicheren Orten gesucht. Der schweizerisch-britische Nuklearphysiker Charles McCombie steht seit 35 Jahren als Topexperte im Auftrag internationaler Organisationen an vorderster Front dieser Mission.

Regisseur Edgar Hagen lotet Grenzen und Widersprüche dieses Projekts von globalem Ausmass aus. Atomkraftbefürworter und -gegner ringen um Lösungen. Fixe Weltbilder geraten ins Wanken.

Alphabet (Dokumentarfilm)

Filmabend Freitag, 16. August 2019, 20.00 Uhr
Eintritt frei.

Alphabet (Dokumentarfilm)

Regie: Erwin Wagenhofer / 2013 Österreich
Dauer: 113 Min. / Sprache: D

Inhalt:
Der Film bildet Kommentare verschiedener Personen zum Thema Bildung ab. Der Bildungsexperte Ken Robinson spornt in einem Vortrag zum unangepassten Denken, zur Kreativität an.

Der Bildungsforscher Andreas Schleicher konzipierte einst die PISA-Studien und zeigt sich beeindruckt von der Leistungsbereitschaft der Chinesen. Der Pekinger Professor der Abteilung Bildung/Pädagogik, Yang Dongping, zeigt sich besorgt über den Leistungsdruck in Chinas Schulsystem. Der Konkurrenzdruck steige und nirgendwo sei die Suizidrate unter Schülern so hoch wie hier.
Der Hirnforscher Gerald Hüther rät ab, Menschen zu zwingen sich zu bilden. Man könne sie nur dazu einladen.

Der Pädagoge Arno Stern lässt seit 60 Jahren Kinder und Jugendliche in seinem „Malort“ in Paris malen. Er lädt zum freien Spiel ein und nicht zur „anerzogenen Kunst und Abstraktion“ und noch Weitere „Fachpersonen“ kommen noch zu Wort.

Hier ist John Doe (Drama)

Filmabend Freitag, 9. August 2019, 20.00 Uhr
Eintritt frei.

Hier ist John Doe (Drama)

Regie: Frank Capra / 1941 USA / Dauer: 122 Min./ Sprache: D
DarstellerInnen: Gary Cooper, Barbara Stanwyck, Edward Arnold u.a.

Die Kolumnistin Ann Mitchell arbeitet bei der Tageszeitung New Bulletin. Der neue Eigentümer, der Ölmagnat D.B. Norton will sie und einige andere Mitarbeiter entlassen. Als eine Art Abschiedsgeschenk schreibt Ann einen „Leserbrief“, den sie mit dem Namen John Doe unterzeichnet. Dieser beklagt sich über die sozialen Missstände in den USA und droht damit, sich an Weihnachten vom Rathaus zu stürzen. Der Brief wird zum Stadtgespräch und Ann kann die Zeitung davon überzeugen, sie wieder einzustellen.

Die Geschichten über John Doe kommen bei den Lesern gut an, weswegen die Zeitungsmacher beschliessen aus dem fiktiven Charakter eine reale Person zu machen. Der ehemaligen Baseballspieler Long John Willoughby soll die Rolle spielen und wird bald zum Helden einer ganzen politischen Bewegung.
Doch der angehende Präsidentschaftskandidat Norton hat ganz eigene Pläne, wie sich die Popularität des John Doe nutzen lässt..

Kein Filmabend – Freitag 2. August 2019

Kein Filmabend, am Freitag 2. August 2019!

Sommerpause!

 

Sozialrat.ch

Montag, 26. August 2019, 19.00 Uhr
Unser Bildungsangebot in unserer:
uni von unten – lernen und lehren – lehren und lernen

 

Sozialrat.ch
Eine neu entstehende Informationsplattform zum Sozialhilferecht.
Vortragende Valentin Schnorr & Tobias Studer*
Bericht über die ersten Ergebnisse aus der Bedarfsanalyse.

Betroffene Personen in der Sozialhilfe haben oft Fragen zu ihren Rechten und Pflichten. Es gibt wenige digitale Angebote, über die sich betroffene Personen informieren können. Die bestehenden Angebote richten sich vor allem an Fachpersonen. Mit dem Projekt Sozialrat.ch wird der Bedarf an Information im Sozialhilferecht erhoben und ein Prototyp einer digitalen Informationsplattform entwickelt und getestet. Im Vortrag werden erste Ergebnisse und Thesen aus der Bedarfsanalyse vorgestellt.

*Valentin Schnorr lic. phil., studierte in Basel Soziologie, Pädagogik und Ethnologie. Er arbeitet seit 2019 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut Sozialplanung, Organisationaler Wandel und Stadtentwicklung der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW.

*Dr. Tobias Studer, studierte in Zürich Pädagogik, Soziologie und Politikwissenschaften. Er arbeitet seit 2011 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut Integration und Partizipation der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW.

Webseite: www.sozialrat.ch

Informationsveranstaltung über das Netzwerk gegen Mädchenbeschneidung Schweiz

Montag, 19. August 2019, 19.00 Uhr
Unser Bildungsangebot in unserer:
uni von unten – lernen und lehren – lehren und lernen

 

Informationsveranstaltung über die Arbeit der Kantonalen Beratungsstellen für Schwangerschafts- und Beziehungsfragen
und über das Netzwerk gegen Mädchenbeschneidung Schweiz
Vortrag von Monica Somacal*

Welches sind die Auswirkungen dieser Tradition für betroffene Frauen?
Über die Schweregrade der Beschneidung.
An diesem Abend werden Inputs vermittelt, wie der Umgang mit diesem schwierigen Thema gestaltet werden könnte.

*Uber Monica Somacal: Projektleiterin FGC / M BS BL, Fachfrau sexuelle Gesundheit und
Stellenleiterin der Beratungsstelle für Schwangerschafts- und Beziehungsfragen in Liestal, über deren Verbreitung, Arten und Schweregrade der Beschneidung und welche Auswirkungen diese Tradition für betroffene Frauen.

Eine interkulturelle Vermittlerin (ivK) wird auch anwesend sein an diesem Abend.

                                                                                 

 

 

    

 

—> Link Beratungsstellen                    

 

 

 

 

–> Link Webseite Mädchenbeschneidung

Der Klimawandel und das Handeln des Menschen

Unser Bildungsangebot in unserer:
uni von unten – lernen und lehren – lehren und lernen
Montag, 12. August 2019, 19.00 Uhr

Wir zeigen zwei Vortragsaufnahmen gehalten
von Prof. Dr. Harald Lesch*

1. Der Klimawandel und das Handeln des Menschen.
Sprache: D / 53 Min.
Ein sehr spannender Vortrag, über das menschliche Verhalten, über das Wegschauen und die Folgen, die daraus entstehen und entstanden sind.

2. Die Menschheit schafft sich ab
Sprache: D / 44 Min.
Seit 4,5 Milliarden Jahren gibt es die Erde, den Menschen erst seit 160.000 Jahren. Aber er hinterliess tiefere Spuren als alle anderen Lebewesen. Seit der Industrialisierung haben Wissenschaft und Technik die Erde fest im Griff. Und dabei werden wir immer mehr …

* Harald Lesch ist ein deutscher Astrophysiker, Naturphilosoph, Wissenschaftsjournalist, Fernsehmoderator und Hörbuchsprecher. Er ist Professor für Physik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Lehrbeauftragter für Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie München.

5. August 2019 – keine Veranstaltung

Montag, 5. August 2019, 19.00 Uhr
Unser Bildungsangebot in unserer:
uni von unten – lernen und lehren – lehren und lernen

Keine Veranstaltung in der uni von unten am Montag, 5. August 2019!
Sommerpause!

Falsche Bewegung (Drama)

Filmabend Freitag, 26. Juli 2019, 20.00 Uhr
Eintritt frei.

 

Falsche Bewegung (Drama)

Regie: Wim Wenders / 1975 /
Dauer: 103 Min. / Sprache: D
DarstellerInnen: Rüdiger Vogler, Hanna Schygulla, Hans Christian Blech, Ivan Desny, Marianne Hoppe u.a.

Glückstadt im Norden Deutschlands, Bonn, ein Schloss am Rhein, eine Vorortsiedlung von Frankfurt und schliesslich die Zugspitze, das sind Stationen einer Reise, von der sich der junge Wilhelm Meister erhofft, dass sie ihn von der dumpfen Gereiztheit und Mutlosigkeit erlöst, die ihn in seiner Heimatstadt bedrückt haben. In der Fremde glaubt er, das tun zu können, wozu er schon immer einen unbezähmbaren Drang verspürt, nämlich zu schreiben: Er will Schriftsteller werden. Von seiner Reise, auf die ihn seine Mutter entlässt, erhofft er sich die Erweiterung seines Horizonts, vor allem aber: sich selbst zu finden.

In Goethes Roman „Wilhelm Meisters Lehrjahre”, auf dem das Drehbuch von Peter Handke basiert, war eine solche Reise noch eine „richtige Bewegung”. In der Literatur des 19. Jahr-hunderts, vor allem im deutschen Entwicklungsroman, ist der Topos der Reise immer verbunden mit anhaltender Veränderung und Erfahrung. Reisen ist gleichbedeutend mit der erfolgreichen Suche nach der eigenen Identität.

Aber der Wilhelm aus „Falsche Bewegung” muss schmerzhaft erleben, dass eine Reise allein heute nicht mehr zum ersehnten Ziel führt. Sein Weg führt ihn in ein einziges Scheitern, an sich selbst und auch an allen Personen, die er unterwegs trifft, den Strassensänger Laertes, der mit seiner Nazi-Vergangenheit kämpft, das stumme Mädchen, den Dichter oder die Schauspielerin Therese.

Zeit der Titanen von Edgar Hagen (Dokumentarfilm)

Filmabend Freitag, 19. Juli 2019, 20.00 Uhr
Eintritt frei.

Zeit der Titanen von Edgar Hagen (Dokumentarfilm)

Regie: Edgar Hagen /
CH 2001 / Dauer: 80 Min. / Sprache: D

Tausende von Männern zogen zwischen 1950 – 1966 ins Walliser Hochgebirge, in eine Urlandschaft aus Fels und Eis. Sie errichteten eine Zivilisation auf Zeit und sprengten unter extremen Arbeitsbedingungen ein 160 Kilometer langes Stollenlabyrinth unter dem Matterhorn und anderen imposanten Gipfeln in den Berg. Durch dieses weitverzweigte unterirdische Flussbett fliesst seither das Wasser von 35 Gletschern der höchsten Staumauer der Welt, der Grande Dixence, zu.
In der Dunkelheit des Berges und den eisigen Einöden des Hochgebirges, auf der Reise an die Orte, wo einst die überfüllten Barackendörfer wie tibetische Klöster standen, finden die Rückkehrer ihre eigenen Spuren.Hier bewältigten sie einst Lebenskrisen, entrannen der Armut, fanden lebenslängliche Freundschaften, aber auch Einsamkeit, Krankheit und Tod.